Die niederländische Prinzessin Laurentien und Prinz Constantijn erwarten ihr erstes Baby. Dies hat der Hof in Den Haag offiziell bestätigt. Königin Beatrix und Prinzgemahl Claus werden damit zum ersten Mal Großeltern. Der Nachwuchs im Haus Oranje steht an vierter Stelle der Thronfolge. Prinz Constantijn, der jüngste der drei Söhne von Beatrix und Claus, und seine bürgerliche Frau leben und arbeiten in London. Im Mai hatte sich das Paar das Ja-Wort gegeben und die Monarchie in der Beliebtheitsskala überraschenderweise wieder in die Höhe getrieben. Die Hochzeit galt als gelungene Generalprobe für Constantijns ältesten Bruder, Kronprinz Willem-Alexander, der am 2. Februar 2002 Maxima Zorreguieta heiraten wird. Maxima war durch die politische Vergangenheit ihres Vaters, dem argentinischen Landwirtschaftsminister unter Pinochet, in die Schlagzeilen geraten. Der 32-jährige Constantijn und die drei Jahre ältere Laurentien kennen sich seit ihrer Kindheit. Als sie sich aus beruflichen Gründen vor fünf Jahren in Brüssel wiedertrafen, funkte es. Ihr erstes Baby wird im Juni des nächsten Jahres zur Welt kommen. Es war ihre zweite Hochzeit, und es gab glücklicherweise keinen Todesfall: "Vier Hochzeiten und ein Todesfall"-Star Andie MacDowell hat ihrem früheren Klassenkameraden Rhett DeCamp Hartzog das Ja-Wort gegeben. Die dreifache Mutter wurde von ihrem ältesten Sohn zum Altar geführt. Der 15-Jährige musste diesen verantwortungsvollen Job aber auf Krücken erledigen: Er hatte sich am Tag zuvor beim Basketballspielen die Bänder gerissen. Mehr als 200 Freunde und Angehörige waren in die Methodistenkirche von Asheville/North Carolina geladen worden. "Es war richtig süß und schlicht", sagte MacDowells Schwester. Die 43-jährige Braut trug ein schulterfreies, seidig-schimmerndes weißes Kleid von Vera Wang. Die Schauspielerin und Hartzog hatten sich in den 70er Jahren in der Gaffney High School in South Carolina kennen gelernt. Ihre Romanze begann vor mehr als einem Jahr, nach MacDowells Scheidung von Paul Qualley. Aus ihrer ersten Ehe hat MacDowell neben Justin noch zwei Töchter, Sarah Margaret und Rainey. Der Dokumentarfilm "Black Box BRD" von Regisseur Andreas Veiel ist als bester europäischer Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Das hat die Europäische Filmakademie in Berlin am Montag mitgeteilt. In dem Dokumentarfilm werden die persönlichen Schicksale des Terroristen Wolfgang Grams und des Vorstandssprechers der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, gegenübergestellt. Herrhausen war 1989 von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion RAF ermordet worden. Grams starb 1993 bei einem Schusswechsel mit der Polizei auf dem Bahnhof von Bad Kleinen. Der Film zeichnet die Lebensläufe beider Persönlichkeiten nach und lässt auch eine Vielzahl von Angehörigen beider zu Wort kommen. Von der Kritik war der Dokumentarfilm, der im Mai dieses Jahres in den deutschen Kinos lief, als "gelungenes politisches Mosaik der Bundesrepublik der achtziger Jahre" gelobt worden. Die Preise werden am 1. Dezember 2001 im neuen Berliner Tempodrom vergeben. Eitelkeit zahlt sich offenbar auch in der Politik aus: Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle (39) ist zum "Krawattenmann 2001" gewählt worden. Mit der Auszeichnung ehren das Deutsche Institut für Herrenmode (DIH), das Deutsche Krawatteninstitut und die KölnMesse jährlich eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die durch ihr Erscheinungsbild die Mode überzeugend darstellt und die Krawatte stilvoll in Szene setzt. "Er ist einer der jüngsten Krawattenmänner und besticht durch einen souveränen Auftritt", sagte ein Sprecher des Deutschen Instituts für Herrenmode (DIH). Die Auszeichnung solle zeigen, dass die Krawatte "alles andere als ein Altherren-Accessoire" ist. Vorgänger Westerwelles seien unter anderen Willy Brandt, Hans- Joachim Kulenkampff und Günther Jauch gewesen. Westerwelle hat bereits Erfahrung mit originellen Auszeichnungen: Erst im Februar wurde er in Aachen zum Ritter des Ordens "Wider den tierischen Ernst" ernannt. Ursprünglich sollte die Auszeichnung an diesem Mittwoch in Köln verliehen werden. Wegen der aktuellen politischen Lage könne Westerwelle jedoch nicht erscheinen, hieß es. --Schock! Die Lieblingslederhosen passen nicht mal mehr über die Waden, die Brüste sind nach unten gerutscht und der Hintern sieht aus wie ein Bus: Was sich so anhört wie das weibliche Pendant zur genitalen Verlustangst des Mannes ist nur die realistische Beschreibung ihres Körpers während und nach der Schwangerschaft von "Titatnic"-Star Kate Winslet. In der Zeitschrift "Instyle" outet sich die britische Schauspielerin: "Als ich das erste Mal meine heiß geliebten Lederhosen anziehen wollte, passten sie mir überhaupt nicht mehr. Ich musste echt weinen, denn als Mia endlich auf der Welt war, dachte ich, ich ziehe jetzt einfach alle meine alten Sachen wieder an." Erst der ausgeklügelte Diät-Plan einer Ernährungsberaterin ließ die Pfunde der sympathischerweise eh nie dürren Schauspielerin wieder schmelzen. "Ich durfte Kartoffeln, ungesalzene Butter, Fisch und Huhn essen", so die 26-Jährige. Inzwischen ist sie sogar schlanker als zuvor, aber die Zeit ihrer Schwangerschaft wird sie so schnell nicht vergessen. "Mein Hintern ähnelte violett sprießendem Brokkoli, andere Teile meines Körpers eher einem Kürbis. Wie, bitte schön, soll man sich sexy fühlen, wenn man von hinten aussieht wie ein Bus?" Und obwohl sie sich vor kurzem vom Vater ihrer Tochter, Jim Threapleton, trennte, findet sie dennoch mehr Glück in ihrem Privatleben als in der Schauspielerei. "Als Schauspieler musst Du Dein Glück woanders suchen. Nicht in der Arbeit." Wenn es für sie mit der Filmkarriere nicht geklappt hätte, dann wäre sie Kosmetikerin geworden. "Auch ein toller Beruf", kommentiert sie diese Alternative. Da hätte sie aber noch eine weitere Möglichkeit: Im Film "Christmas Carol - The Movie " singt sie "What If" - Experten wähnen den Song schon jetzt im weihnachtlichen Pop-Himmel. Sie sieht ihre Chancen als Sängerin aber ganz gelassen: "Ich habe zu den Produzenten gesagt, dass ich schon ein bisschen singen kann, aber wenn ihnen das nicht gefällt, dann können sie die Aufnahmen auch wegschmeißen, kein Problem." Das wird wohl keiner machen - am 26. November kommt die Single auf den Markt. Harry Potter darf nun doch vom Berliner Forum-Hotel am Alexanderplatz auf die Hauptstadt herabgucken. Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD) erteilte eine entsprechende Genehmigung für die Aufhängung des umstrittenen Riesen-Filmplakats zur Deutschland-Premiere des "Harry Potter"-Films. Zuvor hatte das Berliner Verwaltungsgericht entschieden, dass das 1.200 qm große Werbeplakat nicht gezeigt werden darf. Senator Strieder sprach von einer "Farce", die einen "erheblichen Imageschaden" für Berlin verursache. "Der von Berlin angestrebte Metropolencharakter wird durch solches aberwitziges Verwaltungshandeln immer wieder in Frage gestellt", erklärte Strieder. Nach Angaben des Filmverleihs Warner Bros. soll die Werbetafel am Alexanderplatz das größte Filmplakat aller Zeiten werden. Der "Harry Potter"-Film hatte in London seine Weltpremiere und soll in den deutschen Kinos am 22. November starten. Inge Meysel ist regelrecht begeistert von Verona und Naddel. In der "Bild"-Zeitung sagte die 91-jährige "Mutter der Nation", die sich in früheren Interviews als bisexuell bezeichnet hatte, zu Verona Feldbusch: "Die finde ich einfach herrlich. Wunderbar. Sie ist eine Süße und hat aus ihren Talenten das Optimale gemacht. Die Verona Feldbusch hat einen natürlichen Witz und eine Herzlichkeit." Bei Nadja Abdel Farrag dagegen besticht für Inge Meysel eher die Erscheinung: "Die Naddel gefällt mir als Frau richtig gut mit ihrer schönen dunklen Hautfarbe und ihren langen Beinen." Dieter Bohlen, Naddels Ex-Lover und Veronas Ex-Gatte, kommt jedoch nicht gut weg: "Den finde ich fürchterlich, aber er versteht offensichtlich sein Geschäft ganz gut", sagte Inge Meysel. Für wen sie aber schwärmt, das ist Thomas Gottschalk: "Den Tommy liebe ich... So einen hätte ich mir auch als Schwiegersohn gewünscht." Günther Jauch sei auch okay: "Der ist auch ein guter Moderator, auch wenn er vom Typ her aussieht wie ein Finanzbeamter." Wo viele Skandale sind, muss auch viel gebetet werden. Gerade wenn man die Kultfigur Robbie Williams erfunden hat und sich jenseits irgendwelcher Wahrheiten befindet, tut das inbrünstige Gottgespräch Not. Erst kürzlich habe er "für eine schrecklich große Menge von Sachen um Verzeihung gebeten", erklärt der britische Hitparadenstürmer in seiner neuen Biografie "Somebody Someday". Allerdings würde der 27-Jährige dies nicht Katholizismus oder irgendeine Glaubensrichtung nennen: "Eher eine Macht die größer ist als ich", fügte er hinzu. Zudem offenbart das frühere Take-That-Mitglied seinen Fans verborgene Talente: Seit längerem schreibe er Gedichte, die er am liebsten "besoffen in irgendeinem fremden Badezimmer" rezitiere. So habe er - ebenfalls betrunken - sich kürzlich U2-Sänger Bono und George Michael geschnappt, um ihnen zwangsweise seine lyrischen Werke zu präsentieren. Seine neue CD "Swing When You're Winning" erscheint am 19. November. Darin ist auch ein Duett mit Nicole Kidman zu hören, die gerade in dem Film "Moulin Rouge" brilliert. Jennifer Lopez tritt bei "Top of the Pops" auf, juchhu! Jennifer Lopez bringt 100 Menschen Begleitpersonal mit, häh? Jennifer Lopez braucht 10 Umkleidekabinen - wie bitte? Aber: "Man verhandelt nicht mit J.Lo." Das sagt zumindest der Macher der Show. "Sie kann alles haben, was sie will", sagte BBC-Produzent Robin Astbrooks. Okay, man kann sich tatsächlich nicht wirklich vorstellen, dass J.Lo in einem Wohnwagen oder einer kleinen, mickrigen Kabine sitzt, sich selbst die Locken eindreht und ihr Bühnenoutfit bügelt. Aber 10, in Worten "zehn" Umkleideräume? Wozu braucht man denn soviel? Auch wenn sie die sexieste Frau der Welt ist, die erfolgreichste Latina-Sängerin, die Schönste im ganzen Land - sie kann sich ja dennoch nicht teilen!?! Überlegen wir einmal: Einen Umkleideraum braucht man zum Relaxen, alles in Weiß, mit einem Kühlschrank voller Evian-Wasser und einem Luftbefeuchter. Die zweite Kabine wäre dann für die Klamotten, denn man weiß ja nie, was man anziehen möchte oder ob man das eine Outfit nicht aus Versehen mit Champagner oder Kugelschreiberfarbe beim Autogramme geben bekleckert. Außerdem müsste man dann der Bügelfrau bei der Arbeit nicht zusehen, das ist einfach zu erniedrigend. Das dritte Zimmer wäre dann vielleicht für die Make-Up-Artisten, die immer so wahnsinnig geschwätzig sind und bei denen man schon vom Zuhören Kopfschmerzen bekommt. Also auch ab in ein Extra-Zimmerchen. Im vierten Raum dann könnte der Haarspezialist warten und schonmal die Lockenwickler vorwärmen - da herrscht dann auch immer eine aufgeheizte Luft, die gar nicht gut für die Haut ist. Im fünften Zimmer müsste dann der Masseur sein Reich haben: Mit zarten aber doch irgendwie harten Fingern erwartet er die Künstlerin, um etwaige Verspannungen zu lösen. In Zimmer sechs wäre vielleicht Platz für die Astrologin, die vor einem Auftritt aus den Sternen liest. In Zimmer sieben passen ein paar Klamotten, die in Zimmer zwei nicht mehr reingepasst haben. Zimmer acht ist reserviert für Meetings: Da steht ein riesiger Konferenztisch drin, und in der Ecke ist noch eine Kochnische, für Jennys Ravioli. In Umkleideraum neun könnte man ja die Mama unterbringen - die ist immer zu irgendwas gut, und wenn sie bloß mal für die Bügelfrau einspringt, die Nudeln aufwärmt oder das Händchen hält. Zimmer zehn, tja, was könnte man damit noch anstellen? Vielleicht ein Raum, um die lästige Presse zu empfangen, in der dann das Double sitzt? Und wo wird der Ehemann eigentlich untergebracht? Und die mitreisenden Haustiere? Der Manager und die persönliche Assistentin? Wenn man es sich richtig überlegt, dann sind zehn Zimmer eigentlich ganz schön wenig ... Hach, wie schnell doch die Zeit vergeht - gerade mal vor zwei Monaten konnten wir an dieser Stelle das neue Glück des George Clooney mit Renée Zellweger vermelden, und nun ist es schon wieder aus und vorbei! Schade schade. Sie haben ihr Glück so geheim gehalten, dass kaum einer was davon mitbekommen hat, vor allem kein Fotograf. Sie war bereits zu ihm und Hausschwein Max gezogen (was die Eltern von Renée sowieso nicht billigen konnten, hatten sie doch bereits vom Junggesellen-Lotterleben des Herrn Clooney gehört), richtete sich gar häuslich ein und wurde von morgens bis abends bekocht. Die Turteltäubchen gingen also kaum vor die Tür - was trieben sie nur hinter den hohen Mauern der "Casa Clooney", wie er sein kalifornisches Haus gern nennt - und schon ist wieder Schluss. Vielleicht hat die "Mi casa es tu casa (Mein Haus ist Dein Haus)"-Attitüde ihres Liebsten sie genervt: Angeblich hocken ja immer mindestens 10 Kumpels von George bei ihm ´rum, weil sie entweder Basektball spielen, grillen oder Bier trinken - alles, was Männer eben wirklich gerne machen. Oder vielleicht ist sie wieder zu dick geworden (für "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück") hatte sie sich 15 Kilo angefuttert und dann wieder abgespeckt - Diät-Assistenten werden vom JoJo-Effekt nicht überrascht sein. Vielleicht war sie auch nur zu blond, denn Georgie-Porgie wird ja doch immer wieder eine Affaire mit der eher netten brünetten Julia Roberts nachgesagt. Doch vielleicht hat es die von allen als liebenswert beschriebene Renée auch nur nicht dulden können, dass ihr Lebensabschnittsgefährte mal wieder dabei ertappt wurde, wie er in einem Strip-Lokal sichtlich hingerissen den Damen bei der Arbeit zugeschaut hat. "Was die können, kann ich auch", dachte sich daraufhin erbost Renée und zog nicht sich, sondern einfach nur aus. Die beiden stehen nach Angaben eines Freundes "noch immer in Kontakt" - eine Wiedervereinigung ist also nicht ausgeschlossen. Allerdings wurde der Herzensbrecher bereits auf Julia Roberts Geburtstagsparty gesichtet - wo er sich sinnigerweise mit "Hi, ich bin George" vorstellte. Als ob die Damenwelt das nicht wüsste! Wahrscheinlich haben sie dort bereits ihre gemeinsame Reise ausgetüftelt: Die beiden Hollywoodstars fliegen nämlich zur Erheiterung der amerikanischen Soldaten in Krisengebiete. Thea Gottschalk hat ihre Silberhochzeit ohne Ehemann Thomas gefeiert. Der war gerade wegen einer Benefiz-Gala in Saarbrücken, berichtet die Zeitung "Bild am Sonntag". Thea hielt sich unterdessen im Familien-Wohnort in Kalifornien auf und besuchte mit einem gemeinsamen Freund, "Spiegel"-Redakteur Helmut Sorge, die Premiere des Elton-John-Musicals "Aida". Erst nach seiner Rückkehr nach Amerika, sagte Gottschalk dem Blatt, stehe eine gemeinsame Mexiko-Reise an. "Ich habe aber fest versprechen müssen, zu goldenen Hochzeit persönlich anwesend zu sein." Vor zehn Tagen hatte der Moderator seine eigene Frau öffentlich über die Probleme und Glanzpunkte ihrer Ehe im Licht der Öffentlichkeit interviewt. Ex-Beatle George Harrison hat ein "Lied gegen den Schmerz" geschrieben. Das berichtet die "Sunday Times". Harrison soll den Song "Horse to the Water" (Das Pferd zum Wasser) demnach vor einem Monat während einer Krebs-Behandlung in der Schweiz aufgenommen haben. Der 58-Jährige wird zur Zeit wegen eines Hirntumors in einer New Yorker Klinik behandelt. Nach einer radikalen Bestarhlungstherapie gehe es ihm schon besser, berichtet die "Mail on Sunday". Laut "Sunday Times " nimmt Harrison in dem Lied Bezug auf seine Krankheit, wenn er singt: "Ein Freund von mir erleidet große Qualen. Manche Leute gleiten durchs Leben, aber er ist auf ein Riff gestoßen." Harrison macht sein jahrelanges Kettenrauchen für die Krebserkrankung verantwortlich. 1997 wurde bei ihm Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Der Song "Horse to the Water" gehört zu einem Album, das in diesem Monat von Harrisons Freund Jools Holland veröffentlicht werden soll. Weitere Interpreten sind Eric Clapton, Van Morrison und Sting. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich zu einem offenen Meinungsaustausch mit Schriftstellern und Künstlern getroffen. Hauptthema waren die Ereignisse nach den Terroranschlägen vom 11. September in den USA. Der emerierte Literaturprofessor Walter Jens nannte das Treffen eine "Begegnung zwischen Geist und Macht", es sei "höflich, sachbezogen und Gott sei Dank kontrovers" gewesen. Neben den Schriftstellern Günter Grass, Martin Walser, Stefan Heym und Christa Wolf, dem Philosoph Peter Sloterdijk und dem Regisseur Volker Schlöndorff nahm auch Innenminister Otto Schily an dem Gespräch teil. Schröder knüpfte mit diesem Treffen an frühere Traditionen des Bundeskanzlers Willy Brandt an, der Anfang der 70er Jahre einen Teil der Schriftsteller und andere Intellektuelle für seine Politik gewinnen konnte und ihren Rat suchte. Walter Jens sagte zu dem Treffen, es sei dahingestellt, ob beide Seiten durch das Gespräch schlauer geworden seien. Man habe es einander nicht leicht gemacht. "Small talk war es ganz und gar nicht. Es war ernst und von allen Seiten sehr besorgt. Auf der einen Seite sprach der Bürger Grass und auf der anderen Seite der Bürger Schröder." Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Bekämpfung des Terrorismus, die Ereignisse in Afghanistan und die von Schily geplanten verschärften Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland. Diese Themen haben unter vielen Intellektuellen große Unruhe und kontroverse Debatten ausgelöst. In Berlin hat die 8. Festliche Operngala für die Deutsche Aids-Stiftung stattgefunden. Stars wie Iris Berben, Boris Becker und Günter Jauch ließen es sich nehmen, ihr Engagement für einen guten Zweck zu zeigen. Auch Politiker wie FDP-Chef Guido Westerwelle und CDU-Fraktionschef Friedrich Merz setzten sich für die Stiftung ein, die seit 1994 mehr als 4,5 Millionen Mark einsammeln konnte. Bei dem gesellschaftlichen Glanzpunkt in der Deutschen Oper Berlin hat die Deutsche Aids-Stiftung mindestens eine Million Mark (511 000 Euro) an Spenden zu erwarten. Unter den 1500 geladenen Gästen applaudierten sie Vicco von Bülow alias Loriot zu, der durch das musikalische Programm führte. Unter dem weltberühmten Dirigenten Marcello Viotti sangen und musizierten Grace Bumbry, Alexander Asinow, oder Melanie Deener. Alle Künstler verzichteten auf ihre Gage. Liz Hurley hat sich nach Medienberichten von dem Vater ihres Kindes, Milliardenerbe Stephen Bing, getrennt. Der hat das Baby nämlich nicht gewollt, wie die "Daily Mail" berichtet. "Sagen wir mal, er teilte ihre Begeisterung über die Neuigkeit nicht", wurde eine Freundin Hurleys in der Zeitung zitiert. Seitdem Hurley ihre Schwangerschaft vor wenigen Tagen mit den Worten "Ich bin überglücklich" bestätigte, ist ihr Ex Hugh Grant nicht von ihrer Seite gewichen. Er soll auch Pate des Babys werden. Grant lebt zur Zeit sogar in Hurleys Londoner Wohnung, weil seine eigene renoviert wird. Er begleitete Hurley, von der er sich im Mai 2000 nach 13 Jahren getrennt hatte, auch zu Untersuchungen in einer Londoner Privatklinik, wo die Schauspielerin ihr Baby im April bekommen will. Von Bing, dessen Vermögen auf umgerechnet 1,3 Mrd. DM geschätzt wird, hatte sich die 36-jährige Schauspielerin mehrmals getrennt. Schuld daran soll seine Vergangenheit als Freund schöner Frauen gewesen sein. Nach dem Nelken-Angriff auf Prinz Charles will sich dieser persönlich dafür einsetzen, dass das lettische "Blumenmädchen" Alina Lebedeva nicht bestraft wird. Nach einem Bericht des "Daily Express" ist der Prinz "schockiert " darüber, dass der 16-Jährigen wegen des "trivialen Zwischenfalls" eine Haftstrafe zwischen fünf und 20 Jahren droht. Lebedeva hatte dem britischen Thronfolger bei einem Besuch in Riga mit einer Nelke ins Gesicht geschlagen. Sie wollte damit gegen die britische Beteiligung an den Militäraktionen gegen Afghanistan protestieren. "Wir wollen keinen diplomatischen Zwischenfall provozieren, aber wir können eine Strafverfolgung keineswegs billigen", sagte ein Sprecher des Prinzen der Zeitung. Charles werde sich nicht scheuen, dies auch laut und deutlich zu sagen. Nach Angaben der lettischen Sicherheitspolizei wird gegen Lebedeva wegen eines "Angriffs gegen Gesundheit und Leben eines offiziellen ausländischen Vertreters "ermittelt.